Die Kameras


Nikon D500 mit Nikon 16-80 2.8-4ENikon D500 - "die Profi-Cam"

"Alea iacta est" - nach langem Hadern und Testen ist die Entscheidung auf die Nikon D500 und damit auf den Verbleib im DX-Format (Cropfaktor 1,5) gefallen. Leichter als FX, beste Fotoqualität und alle Objektive passen wie gewohnt. Dazu ein leichtes, stabiles und feuchtigkeitsgeschütztes Profigehäuse, für das leider einige Anpassungen erforderlich waren (neuer Kabelauslöser, kein eingebauter Blitz, XQD-Speicherkarte).

Die sehr umfangreiche Ausstattung musste erst verinnerlicht, viele Individualfunktionen eingestellt und die Schnellzugriffe eingerichtet werden. Das soll nicht heißen, die D500 sei kompliziert! Die D500 ist eine sehr vielseitige Kamera, es gibt eben viel mehr Möglichkeiten, zu guten Fotos zu kommen. Und mit den Fotos bin ich hoch zufrieden. Die D500 ist eine schnelle, semi-professionelle Kamera, die neben der normalen Fotografie auch Tier und Action sehr gut kann. Die ISO-Fähigkeit ist bis 6.400 über EBV sehr gut beherrschbar, auch 12.800 ist noch gut vertretbar.

Bei "Tempo" macht sie richtig Spaß! Bis zu 10 fps mit sauschnellem AF - super!

Das Setobjektiv AF-S Nikkor 16-80mm 1:2.8-4E VR komplettiert die Kamera, eine sehr gute Kombi. Alle bereits vorhandenen Linsen passen exzellent, der Fokus sitzt. Was will man mehr?


Nikon D90 mit Sigma 17-70 2.8-4Nikon D90 - "die Große"

Die Nikon D90 war seit meinem Wiedereinstieg in die Reflexfotografie für sechs Jahre meine Topp-Kamera. Für einen ambitionierten Hobbyfotografen ist sie ein tolles und günstiges Handwerkszeug mit 12 MP-Sensor im DX-Format (Cropfaktor 1,5). Einfache Bedienung und sehr gute Qualität von Kamera und Fotos treffen hier zusammen.

Nachteile für mich waren stets der fehlende Feuchtigkeitschutz des Gehäuses und das Rauschverhalten (bis ISO 800 über EBV gut beherrschbar, bis ISO 1.600 noch vertretbar).

Sie ist weiterhin als Zweitkamera im Kamerapark und wird da auch bleiben. Es ist nichts dran, Check & Clean ohne Beanstandung und ein neues Griffgummi hat sie auch bekommen. Sie funktioniert wie am ersten Tag und "ihr" Sigma 17-70 hat sie immer drauf.


Fujifilm X20 (C) digitalkamera.deFujifilm X20 - "die Immerdabei"

Die Fujifilm X20 ist eine moderne Digitalkamera mit 2/3 Zoll-Sensor in einem Retrogehäuse aus Metall (mit Leica-Feeling im Lederoutfit). Durch das geringe Gewicht, die kleinen Ausmaße, den optischen Sucher und die Bedienung wie bei einer Großen (es gibt aber auch viele Automatiken) macht sie richtig Spaß.

Das 28-105 mm (auf KB umgerechnet) Objektiv mit f 2,0-2,8 ist fest eingebaut. Der 12MP-Sensor hat einen Cropfaktor von 3,9. Die Bildqualität ist sehr gut, das Rauschverhalten bis ISO 400 ist über EBV gut in den Griff zu bekommen.


Panasonic Lumix DMC-FX07Panasonic Lumix DMC-FX07 - "die Alte"

Ach ja, da ist ja noch eine. Die Lumix DMC-FX07 war die kleine Immerdabei vor der X20. Mit 7,8 MP auf einem kleinen Chip (Cropfaktor 6,0) und einer (umgerechneten) Brennweite von 28-102 mm ist sie immer noch im Einsatz, wenn es zu ruppig wird für die anderen oder in den Taschen kein Platz mehr ist.

Sie scheint unverwüstlich, stabil, tolle Haptik trotz der Kleinheit, leider ohne Sucher. Die Bildqualität ist o.k., man sollte nicht zu viel erwarten und nicht voll aufziehen, aber mit ein bisschen EBV sehen die Schnappschüsse auch heute noch ganz ordentlich aus.

In 2006 neu gekauft wird sie -einwandfreie Funktion vorausgesetzt- wohl irgendwann in den Vintage-Bereich verschoben werden müssen.


Kontakt Impressum Datenschutz Letzte Aktualisierung am 31.07.2018